Leben wie Zuhause

Der Verein „Leben wie Zuhause“ ist Träger von zwei Einrichtungen, dem „Kindergarten Am Römerpark“ und dem Schulkinderhaus „Leben wie Zuhause“. Diese sind in ihrem Leitbild geprägt durch die gemeinsame Konzeption, die sich im Namen widerspiegelt. 

Kinder, die diese Einrichtungen besuchen werden geprägt durch demokratisch, partizipative Grundlagen. Die Beteiligung von Eltern und Kindern steht hier im Fokus des Leitbildes. Eine ganzheitliche Erfahrung der Kinder, die vor allem die Resilienz fördert, wird im Alltagsgeschehen praktiziert. Kinder bekommen das Gefühl, mit ihren vorhandenen Grundlagen und Fähigkeiten ein wichtiges Mitglied der Gemeinschaft zu werden. Hier spielen die Grunderfahrungen in der Familie eine große Rolle. Die Werte, Konzepte und Traditionen in den unterschiedlichen Familien liegen jedem Kind zugrunde. Das Gefühl, dass jeder so sein darf, wie er ist und seine Beteiligung mit eben diesen Erfahrungen einzubringen, schafft Vertrauen zwischen allen Beteiligten. Hier gilt auch der Grundsatz der „Akzeptanz jeglicher Andersartigkeit“. 

Die Beteiligung der Kinder in unseren Häusern ist im gesamten Alltagsleben präsent. Zusammenhänge erfassen, Räume gestalten, Entscheidungen treffen, Ideen entwickeln und einbringen, Anteil nehmen am Gesamtgeschehen und die Gefühle der anderen wahrzunehmen – das sind Grundpfeiler des Miteinanders. Wir fördern die uns anvertrauten Kinder nicht mit Sondermaßnahmen. Im tagtäglichen Miteinander entstehen durch Impulse der Kinder Projekte, die alle Bildungsbereiche erfassen. Hier wird jedes Kind nach dem Stand seiner Möglichkeiten und seiner Entwicklung mit einbezogen. Das Kind soll mit seinen originären kindlichen Eigenschaften und mit der dazu gehörigen Leichtigkeit Entwicklungsprozesse vollziehen, die nicht fordernd sind, sondern schlüssig und nachvollziehbar. 

In der heutigen Zeit spricht man im Zusammenhang mit Förderung von Kindern meist die kognitiven Ziele an und vergisst, dass Kinder Menschen sind, die alle Bausteine des Erleben Wollens und Lernen Wollens in sich tragen. Hier spielt der Erzieher eine große Rolle, der über die Fähigkeit verfügt, dies in den sogenannten „sensiblen Phasen“ (M. Montessori) zu entdecken und zu aktivieren. Die soziale–emotionale Bindung, an Personen, denen man vertraut und von denen Respekt und Wertschätzung ausgehen, ist bei Kindern die Zugangsvoraussetzung für alles, was dann mit Leichtigkeit erlernt und  praktiziert werden kann. 

Nur derjenige, der das Gefühl hat, dass er wertgeschätzt wird und dessen Meinung wichtig ist, kann später ein Mitglied der Gesellschaft werden, an der er interessiert ist und sich gerne einbringt.


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Mitglied im Verein kann jeder werden. Z.B. Eltern, Lehrkräfte, Erzieher/innen des Kindergartens oder des Schulkinderhauses, oder aber auch Unternehmen, die gerne gute Erziehungs- und Lehrarbeit fördern möchten.

Der Mitgliedsbeitrag beträgt zurzeit 18 Euro Jahresbeitrag.

Eine Beitrittserklärung können Sie nachfolgend downloaden.

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